Portrait der Stiftung


Die ARGO wurde am 15. Dezember 1970 unter der Bezeichnung "Stiftung Bündnerische Eingliederungsstätten für Behinderte" durch die Vereinigung zur Förderung der industriellen Heimarbeit und durch den Rotary Club Chur gegründet.

Die ARGO betreibt:

  • Ausbildungsstätten zur erstmaligen beruflichen Ausbildung oder zur Umschulung, Abklärung und zum Arbeitstraining (IV)
  • Geschützte Werkstätten zur Dauerbeschäftigung
  • Wohnheime
  • allenfalls weitere dem Stiftungszweck dienende Einrichtungen.

Heute besteht die ARGO aus 8 Betrieben in Chur, Davos, Ilanz sowie Surava/Tiefencastel.
Die Geschäftsleitung mit den zentralen Diensten hat ihren Sitz in Chur.


Werkstätten
In den Werkstätten der ARGO werden neben etlichen Eigenprodukten für die Bereiche Spiel, Haushalt, Garten, Schule und Büro in erster Linie und vor allem Aufträge für die Industrie, die Verwaltung und das Dienstleistungsgewerbe ausgeführt.

Zu diesen Aufträgen gehören u. a. Versandkonfektionen, Beschriftungen, Gravuren und Druckarbeiten, Montagearbeiten, mechanische Bearbeitungen, Buchbindereien und in grossem Masse Holz- und Metallverarbeitungen. Auch einige besondere Spezialitäten hat die ARGO zu bieten. Beispiele dafür sind das Skischuhrecycling, die synthetische Knochenverarbeitung, die Produktion von Kompostsilos, die Herstellung von Bienenkästen und Honigrahmen etc.


Wohnheime
In den Wohnheimen wird neben Kost und Logis Betreuung, Begleitung, Pflege und Freizeitbeschäftigung angeboten. Wohnheime umfassen im Wesentlichen grössere Gruppenhäuser mit 20 bis 70 Plätzen, aber auch integrierte Wohnungen in den Gemeinden.

 

Die ARGO beschäftigt heute rund 550 Personen in ihren Betrieben. Davon beziehen rund 330 Personen Beiträge der Invalidenversicherung. Rund 220 Personen gehören dem Betreuungs- bzw. Administrationspersonal an. Ca. 170 behinderte Personen nutzen zusätzlich zum Beschäftigungsangebot die Dienstleistungen im Wohnbereich.